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Druckpresse

Shownotes

Historische Mechanik überrascht...
Mach's dir bequem und kuschel dich ein!

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Der Artikel wurde redaktionell überarbeitet:
https://en.wikipedia.org/wiki/Printing_press
CC BY-SA 4.0

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00:00:00: Druckerpresse.

00:00:03: Eine Druckerpress ist ein mechanisches Gerät, das Druck auf eine eingefärbte Fläche ausübt die auf einem Bedruckstoff wie Papier oder Stoff liegt und so die Farbe überträgt.

00:00:14: Sie war in großer Fortschritt gegenüber älteren Methoden bei den Papier- oder Stoffs wiederholt gebürstet oder gerieben wurde um Farbe zu übertragen.

00:00:24: Die Erfindung und ihre weltweite Verbreitung zählen zu den einflussreichsten Ereignissen des zweiten Jahrtausends.

00:00:32: Um fourteenhundertvierzig erfand in Deutschland der Goldschmied Johannes Gutenberg die Druckerpresse mit beweglichen Lettern.

00:00:40: Sie orientierte sich am Aufbau vorhandener Schraubpressen, eine einzelne Renaissancepresse konnte bis zu drei tausend sechshundert Seiten pro Arbeitstag herstellen gegenüber etwa vierzig beim Handdruck und nur wenigen beim Abschreiben.

00:00:56: Gutenbergs neu entwickelte Handgießform machte die genaue und schnelle Herstellung von Metalllettern in großer Stückzahl möglich.

00:01:04: Zusammen senkten diese Erfindungen, die Kosten fürs Drucken stark – vor allem bei kleinen Auflagen!

00:01:10: Von Mainz aus verbreitete sich die Presse innerhalb weniger Jahrzehnte in über zweihundert Städten in rund einem Dutzend europäischer Länder.

00:01:20: Bis fifteenhundert hatten Druckereien in Westeuropa mehr als zwanzig Millionen Bände gedruckt.

00:01:26: Im sechzehnten Jahrhundert stieg die Produktion auf geschätzt einhundandfünfzig bis zweihundert Millionen Exemplare.

00:01:35: Die erste Presse in der westlichen Hemisphäre wurde fünftienhundertdreißig von Spaniern in Neuspanien eingerichtet und Mitte des siebzehnte Jahrhundarts kamen die ersten Pressen nach britisch Nordamerika, weil dort die Nachfrage nach Bibeln- und religiöser Literatur wuchs.

00:01:53: Die Verbreitung des mechanischen Buchdrucks mit beweglichen Lettern leitete die Epoche der Massenkommunikation ein und veränderte die Gesellschaft dauerhaft.

00:02:02: Die freiere Verbreitung von Informationen über Schrittgrenzen mobilisierte viele Menschen in der Reformation, erschütterte die Macht politischer und religiöser Autoritäten.

00:02:14: Der starke Anstieg der Lesefähigkeit brach das Monopol der gebildeten Elite auf Bildung und Wissen auf und stärkte die aufkommende Mittelschicht.

00:02:24: Zudem förderte die wachsene kulturelle Selbstwahrnehmung der Völker, die Entwicklung der Volkssprachen und schwächte die Stellung des Lateinischen als gemeinsame Verkehrssprache.

00:02:36: Im neunzehnten Jahrhundert lösten dampfgetriebene Rotationspressen Die handgetriebenen Gutenberg-Pressen ab Und machten industrielles Druck möglich.

00:02:47: Geschichte Wirtschaftliche Bedingungen und intellektuelles Klima Im späten gelalterlichen Europa schufen schnelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen gute Voraussetzungen für Gutenbergs verbesserte Druckerpresse.

00:03:03: Der Unternehmergeist des aufkommenden Kapitalismus beeinflusste die Produktionsweisen, förderte wirtschaftliches Denken und verbesserte die Effizienz traditioneller Arbeitsabläufe.

00:03:15: Zugleich nahm Bildung- und Lesefähigkeit in der städtischen Mittelschicht stark zu.

00:03:20: Dadurch wuchs die Nachfrage nach Büchern, die das mühsame Abschreiben von Hand nicht mehr decken konnte.

00:03:28: Technologische Faktoren Vor der Erfindung der Druckmaschine gab es schon wichtige Techniken Papierherstellung Die Entwicklung von Druckfarbe Der Holzschnitt Und die Erfindungen von Brillen.

00:03:42: Viele mittelalterliche Produkte und Verfahren waren so weit entwickelt dass sie für das Druck nutzbar waren.

00:03:48: Gutenberg nahm diese verschiedenen Ansätze, verband sie zu einem funktionierenden System und verbesserte den Druckprozess mit eigenen Erfindungen und Anpassungen.

00:03:58: Die Schraubenpresse die seit der Antike bekannt war diente in Europa unter anderem zum Pressen von Weintrauben und Oliven und als Tuchpresse.

00:04:09: Sie gab Gutenberg das Vorbild für seine Druckpresse.

00:04:12: Auch Papierpressen, die seit dem späten vierzehnten Jahrhundert in deutschen Gebieten verbreitet waren, arbeiteten nach dem gleichen Prinzip.

00:04:20: In der islamischen Welt hatte sich die Papierherstellung stark verbreitet.

00:04:25: Dort wurden Texte auf Papier geschrieben und in größerer Zahl kopiert.

00:04:29: In Ägypten nutzte man schon früh Techniken um Texte aus Papierstreifen zu reproduzieren.

00:04:35: Die Idee beweglicher Lettern gab es schon vor dem fünften Jahrhunderte in Europa.

00:04:41: Der erste bewegliche Typ wurde im elften Jahrhundert in China von Bi-Cheng erfunden.

00:04:47: In Korea gab es in den ersten bekannten Druck mit Metalllettern.

00:04:53: Diese Techniken blieben aber oft hinter dem Holzschnitt zurück.

00:04:58: Gutenberg machte zwei wichtige Dinger.

00:05:01: Er trennte Satz und Druck als einzelne Arbeitsschritte, er fand bessere Werkstoffe und Werkzeuge.

00:05:09: Als Goldschmied stellte er Lettern aus einer Bleiligierung her, die sich gut zum Drucken eignete und noch heute verwendet wird.

00:05:17: Sein wichtiges Werkzeug war die Handform mit Matrize, die die Massenfertigung der Lettern ermöglichte.

00:05:24: Das lateinische Alphabet wurde dabei von Vorteil weil man mit relativ wenig Zeichen jeden Text darstellen kann.

00:05:31: Für den Druck war auch das Buchformat wichtig.

00:05:34: Das gebundene Buch der Codex war praktischer als die alte Schriftrolle.

00:05:39: Es ließ sich leichter lesen, war kompakter und beide Seiten der Seiten konnten bedruckt werden.

00:05:46: Die Papierproduktion hatte sich bereits mechanisiert.

00:05:49: Wasserbetriebene Papiermühlen sind seit twelvehundertzweiundachzig belegt.

00:05:55: das verringerte die Kosten deutlich unter möglichte größere Auflagen.

00:05:59: Der eigentliche Durchbruch für billiges Papier kam mit der schnellen Verbreitung des Buchdrucks.

00:06:05: Schließlich hatte Gutenberg Erfolg mit einer passenden Druckfarbe, nach vielen Experimenten entwickelte er eine ölbasierte Druckfarben die das Papier nicht durchnässte und sich gut für den Druck mit Metalllettern eignete.

00:06:19: Er veränderte außerdem die Presse so dass der Druck gleichmäßig und mit der nötigen Elastizität auf das Papierein wirkte und er führte eine verschiebbare Unterplatte ein, mit der sich das Einlegen der Blätter beschleunigen ließ.

00:06:36: Funktionen-und Ansatz In klassischer Form ist einer Druckerpresse ein stehender Mechanismus dessen Größe variieren kann.

00:06:44: Die kleinen Metallbuchstaben die man Typen nennt werden von einem Satzarbeiter zu Zeilen zusammengesetzt.

00:06:51: Mehrere Zeilen werden gleichzeitig in einen hölzernen Satzkasten – die sogenannte Gallets gelegt.

00:06:57: Sind genug Seiten gesetzt werden die Gallets mit der Schrift nach oben in einen Rahmen, die Forme gelegt und auf ein flachen Stein oder ein Bett den man Koffenante gesetzt.

00:07:08: Der Drucktext wird mit zwei Bellen eingefärbt – das sind Polster an Griffen!

00:07:14: Die Bälle bestanden aus Hunde-Leder weil es keine Poren hat und waren mit Scharfvolle gestapft.

00:07:20: Die Druckfarbe wird damit gleichmäßig aufgetragen.

00:07:23: Ein leicht angefeuchtetes Blatt Papier wird auf den Thympan gelegt, so kann die Tüpe besser in das Papier beißen.

00:07:30: Kleine Stifte halten das Papierenposition.

00:07:33: Das Blatt liegt zwischen Friskett und Thympaan – zwei mit Papier oder Pergamentbespannter Rahmen.

00:07:40: Anschließend werden diese Rahmen heruntergeklappt, sodass das Papiers auf einer eingefärbten Typel liegt.

00:07:47: Das Bett wird mit einer Winde unter die Platte den Platen gerollt.

00:07:51: Der Abdruck wird durch eine Schraube erzeugt, die den Druck über den Platten überträgt.

00:07:56: Um die Schrauben zu drehen verwendet man die lange Hebelstange.

00:08:00: Bei gut eingestellten Pressen federt das Papier mit Friskett und Thympan zurück Die Stange schnell zurück und hebt dem Platten.

00:08:08: Die Winde wird erneut gedreht damit das Bett in die Ausgangsposition zurückkehrt.

00:08:13: Friskette und Thympan werden geöffnet und ausgedruckte Blatt herausgenommen.

00:08:18: Solche Pressen wurden immer von Hand bedient.

00:08:21: Ab etwa eighteenhundert entstanden eisende Pressen, von denen einige mit Dampf betrieben werden konnten.

00:08:27: Die Funktion der Druckerpresse wurde achtzehnhundersiebzig von William Skean beschrieben.

00:08:38: Johannes Gutenberg begann um vierzehn hundertsechsunddreißig.

00:08:43: Er ging eine Partnerschaft mit Andreas Dritzähn, der früher im Edelsteinschleifen unterrichtet hatte und mit Andreas Heilmann den Besitzer einer Papiermühler ein.

00:08:54: Ein offizieller Nachweis stammt aus einem Prozess von fourteenhundertneununddreißig.

00:08:59: Dort wurden Gutenbergs Schriftform – einen Inventar mit Metallen darunter Blei – und seine Schriftgieß-Form genannt.

00:09:06: Als gelernte Goldschmied nutzte Gutenberg sein Wissen über Metalle.

00:09:11: Er fertigte als erster Schrift aus einer Legierung, aus Blei, Zinn und Antimon.

00:09:16: Diese Legierung machte die Lettern haltbar und ergab hohe Druckqualität.

00:09:21: Sie eignete sich besser zum drucken als die damals bekannten Materialien.

00:09:25: Für die Bleilettern erfand er eine besondere Matrize mit der sich schnell und genau neue Schriftblöcke aus einer einheitlichen Vorlage gießen ließen.

00:09:34: Sein Setzkasten soll etwa zweihundert neunzig Fächer gehabt haben Viele davon für Sonderzeichen, Ligaturen und Satzzeichen.

00:09:43: Gutenberg führte auch eine ölbasierte Tinte ein – die haltbarer war als die zuvor verwendeten wasserbasierten Tinten.

00:09:51: Als Druckmaterial verwendete er Papier- und Pergament.

00:09:54: In der Gutenbergbibel versuchte er bei einigen Überschriften Farbe, die nur in manchen Exemplaren vorkommt.

00:10:01: Der Mainzer Abseiter von fourteenhundertdreifundfünfzig vermutlich von Gutenberg entworfen.

00:10:07: Er schien unter dem Namen seiner Nachfolger Johann Fust und Peter Schäffer und enthält aufwendige rote und blaue gedruckte Anfangsbuchstaben.

00:10:17: Die Druckrevolution.

00:10:20: Die Druckrevolution begann, als sich die Druckerpresse verbreitete und Informationen und Ideen in großem Umfang weiter gab.

00:10:28: Sie wurde zu einem Motor des Wandels in den Gesellschaften, die sie erreichte.

00:10:32: Die Nachfrage nach Bibeln und anderer religiöser Literatur trieb die sehr schnelle erste Ausbreitung des Drucks entscheidend voran.

00:10:40: Später halfgedruckte Literatur dabei, Unterstützung und Widerstand zu mobilisieren – etwa vor dem Englischen Bürgerkrieg und später vor der amerikanischen und französischen Revolution durch Zeitungen, Flugschriften und Rundschreiben.

00:10:55: Mit dem Aufkommen der Druckerpresse tauchten auf Fragen zur Zensur- und Pressefreiheit auf Massenproduktion und Verbreitung gedruckter Bücher.

00:11:06: Innerhalb weniger Jahrzehnte erlebte die Druckaktivität in Europa einen erheblichen Anstieg, angestoßen durch die Erfindung des beweglichen Metallsatzes.

00:11:16: Aus einer einzigen Druckerei in Mainz verbreitete sich das neue Verfahren bis Ende des fünften Jahrhunderts auf etwa zweihundersiebzig Städte in Mittel-, West- und Osteuropa.

00:11:27: Schon fourteenhundertachzig gab es Drucker an rund einhundertzehn Orten in Deutschland, Italien, Frankreich Spanien die Niederlanden Belgien der Schweiz England Böhmen und Polen.

00:11:41: Ab dieser Zeit war das gedruckte Buch in Europa allgemein verbreitet.

00:11:46: In Italien einem Zentrum der Frühdruckkunst bestanden bis eintausend Fünfhunderdruckereien in siebenundsiebzig Städten und Ortschaften.

00:11:55: Bis Ende des sechzehnten Jahrhunderts waren in onehundert-einundfünfzig Orten zeitweise Druckaktivitäten nachgewiesen und insgesamt sind fast dreitausend Drucker bekannt.

00:12:05: Trotz dieser weiten Verbreitung bildeten sich Druckzentren heraus, ein Drittel der italienischen Drucker veröffentlichte in Venedig.

00:12:13: Bis fifteenhundert hatten die Druckereien in Westeuropa bereits mehr als zwanzig Millionen Exemplare hergestellt.

00:12:20: Im folgenden Jahrhundert stieg die Gesamtauflageschätzungsweise auf einhundertfünfzig bis zweihundert Millionen.

00:12:27: Europäische Druckpressen um sechzehnhundert konnten an einem Arbeitstag zwischen eintausend fünfhundert und dreitausend sechshundert Abzüge fertigen, im Vergleich dazu erreichten fernöstliche Druckverfahren nur etwa vierzig Seiten pro Tag.

00:12:43: von Erasmuswerken wurde allein zu seinen Lebzeiten mindestens siebenhundert fünfzigtausend Exemplare verkauft.

00:12:50: Zu Beginn der Reformation überraschte die Massenverbreitung gedruckter Texte sowohl weltliche Herrscher als auch die Papster.

00:12:58: Zwischen fifteenhundertachzehn und fünfzehnhundertvierundzwanzig vervielfachte sich die Zahl der Buchveröffentlichungen in Deutschland auf das Siebenfache.

00:13:08: Von fünfzehundertachtzehn bis fünftinhundertzwanzich wurden Luthers Flugschriften in etwa dreihunderttausend Exemplaren verbreitet.

00:13:16: Die schnelle Produktion typografischer Texte und der starke Rückgang der Herstellungskosten führten zur Herausgabe der ersten Zeitungen.

00:13:25: Das eröffnete ein neues Feld, um die Öffentlichkeit aktuell zu informieren.

00:13:30: Als Inkunabeln bezeichnet man erhaltene Druckwerker aus der Zeit vor dem sechzehnten Jahrhundert, die viele Bibliotheken sammeln.

00:13:38: Ein Katalog nennt neunundzwanzigtausend siebenhundertsiebenundsebzig getrennte Ausgaben Ein anderer listet achtundzwanzigtausend einhundertsieben Ausgaben, die vor fünfzehnhunderteins erschienen sind.

00:13:52: Zirkulation von Informationen und Ideen Eine Gemeinschaft von Wissenschaftlern, die ihre Entdeckungen effizient erteilen konnte entstand dank der Errungenschaften der Druckerpresse.

00:14:05: Weitverbreitete wissenschaftliche Zeitschriften machten das möglich und trugen zur wirtschaftlichen Revolution bei.

00:14:12: Dank der Druckerei wurde Autorenschaft wichtiger und auch lukrativer.

00:14:17: Es wurde wichtig, wer etwas gesagt oder geschrieben hatte wie genau die Formulierung war und wann ein Text entstanden war.

00:14:25: Daraus entstand die Praxis Aussagen genau einem Autor und einem Werk zuzuordnen.

00:14:31: Vor der Druckzeit war der Name des Autors oft weniger bedeutend weil handkopierte Exemplare voneinander abwichen und bei vielen älteren Werken der Autor sogar ganz verloren ging.

00:14:43: Weil beim Drucken der gleiche Text immer an der gleichen Stelle stand, wurden Seitennummern, Inhaltsverzeichnisse und Register üblich.

00:14:50: Auch das Lesen veränderte sich – über Jahrhunderte verlagerte es sich von öffentlichen Vorlesungen hin zu stillem persönlichen Lesen.

00:14:59: Die Druckerpresse war ein wichtiger Schritt zur Demokratisierung von Wissen.

00:15:03: Innerhalb von fünfzig bis sechszig Jahren war der gesamte klassische Kanon neu gedruckt und weit verbreitet.

00:15:10: Mehr Menschen hatten Zugang zu Altem und neuen Wissen, und konnten darüber diskutieren.

00:15:15: Die Buchproduktion wurde kommerzieller und erste Urheberrechtsgesetze wurden erlassen.

00:15:21: Zugleich gab es Kritik.

00:15:23: Manche warnten, dass sich falsche oder ungenaue Informationen schneller verbreiten könnten.

00:15:28: Um fourteenhundertseventig verglich ein Dominikanermünch die Druckkunst mit einer Hure – und meinte viele Drucker würden Gewinn über Genauigkeit stellen!

00:15:38: Johannes Tritemius schrieb, dass Drucken mache Mönche geistig bequem.

00:15:43: Gedruckte Bücher seien weniger dauerhaft als Pegament und das Abschreiben heiliger Texte sei eine geistliche Handlung die Maschinen nicht ersetzen könnten.

00:15:53: Weitere Zeitgenossen beklagten ungenaue Druckausgaben oder wenig gebildete Drucker und sorgten sich, dass ohne fachliche Kontrolle religiöse Abweichungen sich leichter verbreiten könnten weil biblische Texte nun breiter zugänglich waren.

00:16:08: Eine weitere Folge war der Rückgang des Lateins als vorherrschende Schriftsprache.

00:16:13: Stattdessen wurden die Volkssprachen gedruckt und die Vielfalt der Werken nahm zu, Der Druckhalv, Rechtschreibung und Satzbau der Volkssprachensufereinheitlichen.

00:16:22: Die wachsene Bedeutung der Landessprachen gegenüber dem überregionalen Latein gilt als ein Faktor für den Aufstieg das Nationalismus in Europa.

00:16:32: Auch die Wirtschaft veränderte sich.

00:16:34: Die Druckerpresse stand im Zusammenhang mit stärkerem Städtewachstum.

00:16:38: Gedruckte Handbücher für den Handel und Anleitungen wie zur doppelten Buchführung erhöhten die Verlässlichkeit von Geschäften, dadurch verloren Zünfte an Bedeutung und einzelne Händler traten stärker in den Vordergrund.

00:16:54: Industrielle Druckmaschinen Zu Beginn der industriellen Revolution war die Mechanik der handbetriebenen Gutenberg ähnlichen Presse im Grunde unverändert.

00:17:04: Neue Materialien und andere Verbesserungen steigerten aber allmählich die Effizienz.

00:17:10: Um eighteenhundert baute Lord Stanhope eine Presse ganz aus Guss-Eisen, die den Kraftaufwand um neunzig Prozent verringerte – und die Druckfläche verdoppelte.

00:17:20: Mit einer Leistung von vierhundertachzig Seiten pro Stunde verdoppelt er die Stanhopepresse, die Ausbeute gegenüber älteren Modellen.

00:17:28: Trotzdem traten die Grenzen des traditionellen Druckverfahrens deutlich zu Tage!

00:17:34: Zwei Ideen veränderten die Bauweise der Druckmaschine grundlegend.

00:17:38: Die Nutzung von Dampfmaschinen als Antrieb und der Austausch des Flachbets durch rotierende Zylinder.

00:17:45: Diese beiden Elemente setzte der deutsche Drucker Friedrich König zwischen eighteenhundertzwei-und achtzehnhundertachtzehn erstmals erfolgreich um.

00:17:54: Er ging achtzehnhundert vier nach London.

00:17:56: Er fand im April den ersten Probe-Produktion unter Stützer wie Thomas Bansley und meldete ein Patent für eine dampfbetriebene Presse an.

00:18:06: Die erste Probeproduktion fanden er am April der letzten Zeit in der Stadt ab.

00:18:10: Beim Bau arbeitete er mit dem Ingenieur Andreas Friedrich Bauer zusammen.

00:18:15: Im April verkauften Kölnig und Bauer zwei ihrer ersten Maschinen an The Times in London.

00:18:21: Sie schafften ein Tausend Einhundert Abdrücke pro Stunde.

00:18:25: Die erste Ausgabe, die so gedruckt wurde, erschien am achtundzwanzigsten November, eighteenhundertvierzien.

00:18:31: Später verbesserten sie das Modell, sodass es beide Seiten eines Platz gleichzeitig bedrucken konnte.

00:18:38: Damit begann die langsame Verbreitung von Zeitung für ein Massenpublikum was zur Ausbreitung der Lesefähigkeit beitrug.

00:18:45: Ab den achtzinnhundertzwanziger Jahren veränderte das Drucken des Buchwesen und sorgte für mehr Standardisierung bei Titeln- und Metadaten.

00:18:54: Das Unternehmen König und Bauer AG ist bis heute einer der weltweit größten Hersteller von Druckmaschinen.

00:19:02: Rotationsdruckmaschine.

00:19:05: Im Jahr eighteenhundertdreiundvierzig erfand Richard M. Ho in den USA die dampfbetriebene Rotations-Druckmaschine.

00:19:12: Sie machte es möglich, an einem einzigen Tag Millionen von Exemplaren eine Seite zu drucken.

00:19:18: Die Massenproduktion gedruckter Werke nahm zu, als man vom Bogenpapier auf Rollenpapiere umstellte.

00:19:23: Weil der kontinuierliche Förderstrom die Maschinen viel schneller laufen ließ.

00:19:29: Haus ursprüngliches Modell drehte sich bis zu zweitausend Mal pro Stunde.

00:19:34: Bei jeder Umdrehung wurden vier Seitenbilder aufgebracht.

00:19:37: Das ergab achttausend Seiten pro Stunde.

00:19:40: Bis eighteenhundertneunzig setzten The New York World und Philadelphia Item Maschinen ein, die entweder Neunzigtausend vierseitige Bögen pro Stunde oder Achtundvierzigtausende achtseitiger Böge pro Stunde erzeugten.

00:19:55: Mitte des neunzehnten Jahrhunderts entstanden außerdem kleine Auftragsdruckmaschinen für Dinge wie Rechnungsformulare, Briefköpfe, Visitenkarten- und Umschläge.

00:20:05: Solche Maschinen ließen sich schnell einrichten.

00:20:08: Bei kleinen Aufträgen dauerte die Rüstzeit im Schnitt unter fünfzehn Minuten und sie produzierten schnell.

00:20:14: Selbst bei handgetretenen Maschine galt es als normal, mit einem Drucker eine Tausend Abdrucke pro Stunde zu erreichen.

00:20:22: Bei einfacher Umschlagarbeit waren oft eine tausend Fünfhundert Abdruck per Stunde möglich.

00:20:28: Damit wurde der Auftragsdruck zu einer relativ kostengünstigen Lösung für den Handel der Zeit.

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